Mittwoch, 4. Januar 2012

Kunst in Sao Paolo

Manfred traf ich übrigens im Three Dog-Hostel am frühen Morgen beim Frühstück. Da er ebenfalls kunstineressiert ist und extra wegen einer Ausstellung "In the Name of the Artist" - Anglo/amerikanische Gegenwartskunst - nach Sao Paolo gepilgert war, nutzte ich gleich die Gelegenheit, mich ihm anzuschliessen - denn Manfred konnte dazu noch fließend portugiesisch, wodurch es natürlich entschieden leichter war, sich durch diesen Riesen-Großstadt-Dschungel durchzufragen. Am Ende eines langen und recht anstrengenden Tages mit starken Gewittern und Regenschauern zogen wir über drei Stunden durch die langen Gänge der Riesen-Schau. Hier eine berühmte Arbeit des ursprünglich britischen Künstlers Damien Hirst, die ich schon von der Biennale in Venedig kannte: durchgesägte, in Formalin und in Plexiglas eingelegte Kühe, durch die man hindruchschreiten und ihre Innereien betrachten kann. Ein ziemlich grusliges Memento Mori. Immer wieder beeindruckend. Das Gebäude, Ciccillo Matarazzo pavilion genannt, ebenfalls von Oscar Niemeyer, steht im Parque Ibirapuera, wo auch alle zwei Jahre die Kunst - Biennale von Sao Paolo stattfindet. Mehr dazu: http://www.biennialfoundation.org/biennials/sao-paolo-biennialv/

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